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Im Jahre 1885 hat der norwegische Immigrant James Trane in La Crosse in Wisconsin eine Klempnerwerkstatt eröffnet, die schnell sehr erfolgreich war. Er gründete 1913 „The Trane Company" und entwickelte ein Niederdruck-Heizungssystem und erfand den Konvektor. Seitdem behauptet er sich erfolgreich mit seinem Sohn Reuben im Geschäftsfeld Klimaanlagen. Die folgenden Jahrzehnte brachten technische Innovationen hervor, die die kleine Gesellschaft mitten unter die großen Namen des Marktes bringt: 1931 wurde die erste Klimaanlage gebaut, 1938 die erste halb-hermetische Zentrifuge, während des 2. Weltkrieges erlaubt eine neue Technik die Realisierung besonders großer und besonders kleiner Wärmetauscher. Die Einführung eines Generators für gefrorenes Eis im Jahre 1959 erlaubt Trane die Realisierung von 3 Systemen auf Basis von Gefriergeräten. Trane verfügt heute über eine sehr große Vielfalt an Produkten, die in über 20 Ländern hergestellt werden. In den Jahren 65 bis 70 wurden die Fabriken in Golbey und Charmes in den Vogesen aufgebaut und beschäftigen heute 1200 Mitarbeiter. In der Fabrik in Charmes werden die großen Einheiten der Klima- und Kühlanlagen (von 200 bis 1500 kW) auf 5 Montagelinien hergestellt, die bis zu 14 m lang sein können, während in Golbey die kleineren und mittleren Klimaanlagen (bis 4 m Länge) gebaut werden. Im Jahre 2003 wurde bei Trane das Projekt gestartet, am Standort Golbey die Produktionsmittel für die Blechbearbeitung, d. h. für 25 Stanz/Nibbel- und Biegemaschinen, der beiden Werke zu zentralisieren. Das Ziel der Operation war: Vereinheitlichung des Materials für die Biegearbeiten, Organisation des Durchlaufs nach Dicke, um die Belastungen besser zu verteilen, Rationalisieren der im Ablauf befindlichen Aufträge. In diesem Umfeld hat man sich für act/cut für die Programmierung der Stanz/Nibbel-Maschinen von Trumpf und Amada entschieden. Dabei wurde die Software der Maschinenhersteller, die bisher in Charmes eingesetzt war, und die Software von Lantek, die seit 2001 in Golbey verwendet wurde, ersetzt. Die Entscheidung für act/cut fiel besonders wegen der hervorragenden Möglichkeiten einer automatischen Fertigung, wegen der Fähigkeit im Batch-Modus zu arbeiten und der Möglichkeit, Daten mit einem angeschlossenen PPS-System auszutauschen und damit die Teile zu den zugehörigen Aufträgen zuzuordnen. Durch die Ergonomie und Anwenderfreundlichkeit wird das System von den Anwendern besonders geschätzt. Im März 2003 wurde das System act/cut zusammen mit einer neuen Trumpf T2020R, die mit einem Sheetmaster für das Beladen der Tafeln und das Entladen der gefertigten Teile, die mit Microstegen in der Tafel gehalten werden, ausgestattet ist, in Betrieb genommen. Im Januar 2004 wurde bei der definitiven Inbetriebnahme der Blechfertigung in Golbey das Einsatzgebiet der Software für die Steuerung einer Trumpf 500R und für zwei Amada Pega erweitert. Drei weitere Stanzmaschinen (T180 und T260) werden in Kürze in act/cut integriert werden. An drei Arbeitsplätzen werden die Geometrien im Format DXF aus den CAD-System importiert, die Werkzeuge automatisch oder halb-automatisch den Teilen zugeordnet, die zu fertigenden Teile aus dem PPS-System importiert, die Fertigungsaufträge nach automatischer Gruppierung der Teile nach Maschine, Material und Dicke erstellt. Eine Floating Lizenz, die in der Fertigung installiert ist, erlaubt dem Maschinenbediener die Erstellung des NC-Programmes auszulösen: die Schachtelung, die Schnittsequenz und die Werkzeugwechsel sind bereits im Batch-Modus ohne jeden Eingriff durch einen Bediener erstellt worden. Auch wenn diese Arbeitsweise nicht auf 100% der Programme anzuwenden ist, bevorzugen die Anwender eine weitestgehend automatisierte Programmierung, wodurch viel Vorbereitungszeit eingespart werden kann. Auch Olivier Frey, Ingenieur und verantwortlich für dieses Projekt bei Trane, schätzt, dass in act/cut 60 Minuten Vorbereitungszeit für im Schnitt 160 Fertigungsaufträge für 24 Stunden Fertigungszeit auf der Trumpf T2020 erforderlich sind. Für die Maschine T500R erfordert die Vorbereitung eine größere Interaktivität, das Verhältnis ist ca. 2 1/2 Stunden Programmierzeit für ungefähr 100 Programme. Mit der Rationalisierung über die Tafelformate (acht verschiedene Formate werden täglich eingesetzt) in Kombination mit den Möglichkeiten von act/cut konnte eine Verringerung des Tafelverschnittes um 10 Prozent für die Teile, die in Golbey produziert wurden, um dann in der Fertigung in Charmes zusammengebaut zu werden, erreicht werden. Von 35% Tafelverschnitt vor der Umstellung ist der Anteil bei der T500R auf 25,5 % gefallen, nachdem die Maschine mit act/cut programmiert wird. Bei einem jährlichen Verbrauch von 3000 Tonnen Material kann man sich ungefähr vorstellen, welche Einsparungen realisiert werden... Die Flexibilität, die nach der Einführung von act/cut möglich ist, bringt zudem einen erheblichen Zeitgewinn: dank der Organisation innerhalb act/cut ist es einfach möglich, von einer Maschine auf eine andere zu wechseln, ohne neu programmieren zu müssen. Nach einigen Monaten Einsatz von act/cut kann man eine sehr positive Bilanz ziehen. Die Lösung von Alma wurde perfekt in das ehrgeizige Projekt der Reorganisation der Blechverarbeitung bei Trane integriert, das jedoch erst Ende 2004 voll in Produktion gehen wird. Trane und Alma verfolgen gemeinsam das Ziel, eine weitere Automation der Software zu erreichen, besonders beim Stanzen unter den Pratzen und dem gemeinsamen Trennschnitt. Die Markierung der Teile ist ebenfalls ein Problem bei der Organisation der Produktion. Trane hat die Einführung einer Markieranlage für die Identifikation der Teile der Stanzmaschinen ins Auge gefasst, eine Funktion, die von act/cut natürlich schon unterstützt wird. Die Zusammenarbeit zwischen Trane und Alma beschränkt sich nicht auf das System act/cut und die Blechverarbeitung. Die Verantwortlichen für das Schweißen im Werk in Charmes haben sich kürzlich für die Offline-Programmierung eines Schweißroboters IGM RT 330 für den Einsatz von act/weld in der Fertigungslinie der Wärmetauscher entschieden. Die Offline-Programmierung wurde zunächst nur als zweiter Schritt nach der Inbetriebnahme des Roboters angesehen, aber die Lösung von Alma hat die möglichen Produktivitätssteigerungen offen gelegt, die sich durch die einfache Definition der Schweißnähte am 3D-Modell ergeben (Beispiel: ein einziger Mausklick reicht aus, um die Kontur einer Durchdringung Zylinder/Zylinder auszuwählen). Die Durchgängigkeit der Produkte der Softwarereihe erlaubt es Alma, sich bei Trane als Komplettanbieter für CAM-Systeme zu präsentieren. Bei Alma freut man sich über das entgegengebrachte Vertrauen dieses dynamischen Kunden, die sich in der durchgeführten Installation von act/cut in Charmes zeigt, die eine Installation von Rimbaud ersetzt, die bereits 1990 in Betrieb genommen wurde, um eine Esab Plasmamaschine zu steuern. |
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© 2004 Alma |
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Mehr Informationen über Trane: www.trane.com |
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