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Kone Ascensori und Agma: von den DXF-Dateien automatisch zu den ISO-Dateien

Im Rahmen der Automatisierung ihrer Produktions­­­mittel haben die Firmen KONE ASCENSORI, italienische Tochtergesellschaft des internationalen Konzerns und Marktführers in der Herstellung von Fahrstühlen, und AGMA, Hersteller von Metall­möbeln, für ihr Werk in Pero (Provinz Mailand) bzw. in Mel (Provinz Bologna) die ALMA-Software gewählt. In beiden Fällen sollte mit Hilfe der Software ein Höchstmaß an Automatisierung für die Programmierung der Stanz-/Nibbel-Maschinen TRUMPF T500R und TRUMPF T260R, die mit den Systemen Shift Master und Trumagrip für die Beladung der Bleche, das Entladen der Teile und der Rest­gitter ausgerüstet sind, erreicht werden.

Die Bestandteile der Fahrstuhlkabinen und Metall­schränke werden mit den CAD-Systemen GBG von CAD-LAB bei KONE oder AUTOCAD (gekoppelt an das Blechbearbeitungsmodul SPI) bei AGMA konzipiert. Die 2D-Dateien der abgewickelten Teile werden anschließend von ALMA von einer DXF-Datei aus übersetzt, die Zuordnung der Werkzeuge zu der Teilegeometrie erfolgt automatisch. Nachdem die Daten von der Auftrags­verwaltung importiert wurden, übernimmt die ALMA-Software die Zusammen­stellung der Teile, bevor die automatische Verschach­telung durchgeführt wird. Entsprechend der Konfiguration der Software wird der gemeinsame Schnitt maximiert und, wenn erforderlich, die Richtung des Faser­verlaufs berücksichtigt. Die Entwicklung von Schneid­­programmen für die Standardkabinen und -schränke erfolgt im «Batch»-Modus. Die Program­mierung von Spezial­kabinen und –schränken ist für die Simulationen oder eventuelle Änderungen der Bearbeitungsfolge interaktiv möglich. Die Software optimiert die Werkzeug­folge, indem sie mit der Längsteilung am Blechrand beginnt und mit den Spezialwerk­zeugen und Umformwerk­zeugen endet. Sie aktiviert die Klappen bzw. den Shift­Master für das Entsorgen der Blechtafeln, be­stimmt den Endbearbeitungs­punkt für jedes Werkstück und aktiviert die geeigneten Sauger, die auf mindestens 90% der Werkstückoberfläche Zugriff haben müssen. Der Postprozessor erstellt die ISO-Dateien, die über DNC an die CNC-Steuerungen transferiert werden. Danach werden die Werkstatt­papiere mit der Liste aller Informa­tionen zu den zu fertigenden Teilen und den verwendeten Blechen erstellt. Schließlich erstellt die Software eine Datei mit den Informationen für den Ausdruck auf Etiketten; auf diese Weise wird jedes Werkstück identifiziert.

Auch wenn die Einführung der ALMA-Software bei KONE ASCENSORI und AGMA eine schrittweise Durchführung und das Setzen äußerst präziser Parameter erforderlich machten, so halfen ihre Offenheit und ihre Anpassungsfähigkeit dabei, die Software in die EDV- und die Produktions­umgebung der beiden Industrieunternehmen einzufügen, die damit ihr ursprüngliches Ziel erreicht haben.

© 2000 Alma



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Kone Ascensori / Agma (Stanz-/Nibbeln)